040 - 55 55 62 31 040 - 55 55 62 31

Neu Start im FLAKS!

Ab Montag, den 10. August geht es wieder los in unserem Lerntreff für Frauen, der in den letzten Wochen wegen der Corona-Pandemie pausieren musste. Gewohnt sind dabei die Zeit und der Ort (montags von 16-18 Uhr, Alsenstraße 33, nahe S-Bahn-Station Holstenstraße), anfangs wahrscheinlich etwas ungewohnt die Hygienevorschriften, die wir in enger Abstimmung mit dem Team des FLAKS erarbeitet haben. Dies bedeutet auch, dass wir alle interessierten Lernerinnen darum bitten, sich vorher telefonisch bei uns anzumelden. Unter 040/55 55 62 31 erreichen Sie uns und Details können abgeklärt werden. Wir freuen uns, dass es im FLAKS wieder losgehen kann!

Podcast-Folge zum Thema…

Das Projekt eVideo Transfer2 aus Berlin veröffentlicht in regelmäßigen Abständen einen Podcast zu verschiedenen für die Grundbildungsarbeit relevanten Themen. In der aktuellen Folge geht es um die Herausforderungen und Gelingensfaktoren des Fernlernens, was als Thema insbesondere während der Phase des Corona-Lockdowns vielerorts für die Lehr- und Lernpraxis drängende Fragestellungen und innovative Umsetzungsansätze hervorgebracht hat. In dieser Podcast-Folge sind auch wir mit unseren Beobachtungen und Erfahrungen dazu vertreten. Reinhören in diese und die anderen Episoden des Podcasts lohnt sich in jedem Fall! Klicken Sie dafür auf diesen Link oder hören Sie direkt hier über den Player rein.

Neues auf unserer Website

Wir haben unsere Website überarbeitet und im Zuge dessen seit ein paar Wochen auch eine Übersicht zu unseren offenen Lerntreffs (die aktuell leider wegen der Corona-Umstände noch pausieren müssen) und einen neuen Download-Bereich aufgenommen. Dort finden sich sämtliche Infobriefe, Materialien zur Weitergabe an MultiplikatorInnen und Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten sowie Handouts mit griffig aufbereiteten Informationen zu verschiedenen Themenaspekten. Der Download-Bereich kann über den Reiter „Über uns“ angewählt werden. Oder direkt hier: Klick!

Unser vierter Infobrief ist da…

…und befasst sich inhaltlich mit Chancen und Herausforderungen des Fernlernens sowohl aus Sicht unserer LernerInnen als auch auf Basis unserer Erkenntnisse und Beobachtungen der vergangenen Monate. Zudem geht es um die informelle Zielgruppenansprache und Sensibilisierung im Stadtteil und wir geben einen Einblick in Neuigkeiten aus unserem Projekt. Viel Spaß beim Lesen!

„Neue Ansätze in der Grundbildung ausgelöst durch Corona“- Gemeinsames Webinar mit BasisKomPlus Hamburg und eVideoTransfer2 aus Berlin

„Wie können Lernende mit Grundbildungsbedarfen in Zeiten von „Social Distance“ gut erreicht werden und weiter lernen?“,  „Welche Tools und Methoden helfen dabei und welche eignen sich wofür?“,  „Welche neuen Impulse nehmen wir aus der Corona-Zeit für das Lernen in Arbeits- und Lebensweltprojekten mit?“  –  diese Fragen standen im Mittelpunkt des Webinars „Neue Ansätze in der Grundbildung ausgelöst durch Corona“, zu dem die Projekte BasisKomPlus Hamburg, eVideoTransfer2 und Neu Start St. Pauli am Mittwoch, den 17.6.2020 eingeladen hatten.

Die rege Teilnahme am Webinar war wohl ein Beweis dafür,  dass das Thema vielen Akteur*innen der Grundbildung unter den Nägeln brennt. Und so wurden nach den Inputs und Erfahrungsberichten aus den veranstaltenden Projekten in drei Arbeitsgruppen Eindrücke und Tipps aus der Praxis der letzten Monate ausgetauscht und auf virtuellen Pinnwänden festgehalten.

Einig waren sich die Teilnehmer*innen des Webinars  darin, dass viel Mühe und Experimentierfreude nötig waren, um das Lernen ohne Präsenzunterricht weiter möglich zu machen. Unter schwierigen Rahmenbedingungen und ohne Vorbereitungszeit sind in vielen Projekten und Einrichtungen auf kreative Weise Wege gesucht und gefunden worden, um mit den Lernenden weiter zu arbeiten. Übereinstimmung herrschte auch darüber, dass es für alle Beteiligten schön ist, dass inzwischen nach und nach Präsenzangebote wieder möglich sind. Bleibt die Frage, inwiefern die Erfahrungen aus den letzten Monaten in die kommende Zeit einfließen und die neuen Ansätze weiter verfolgt werden? Die Anregung aus dem Kreis der Webinar-Teilnehmenden für einen weiteren Erfahrungsaustausch dazu nehmen wir gerne auf.

…und wieder im Stadtteil unterwegs

Nach der durch Corona bedingten Unterbrechung unserer aufsuchenden Stadtteilrundgänge waren wir gestern wieder im Kiez unterwegs und haben neben unseren bereits eingespielten Werbemitteln wie Plakaten erstmalig auch unser neu entwickeltes Bierdeckel-Format unter die Menschen gebracht. Anlaufstellen unserer Verteil-Aktion inklusive der daran gekoppelten Sensibilisierungsgespräche mit den jeweiligen MitarbeiterInnen waren dabei Kioske, Imbisse und Cafes. In einem nächsten Schritt und wenn es die Umstände wieder erlauben, werden wir uns dann schwerpunktmäßig den Restaurants, Bars und Kneipen im Stadtteil zuwenden. Alles mit der Zielsetzung, an diesen für viele lebensweltlich relevanten Orten Erwachsene mit Lese- und Schreibschwierigkeiten auf unsere Angebote aufmerksam zu machen und zugleich das Umfeld für das nach wie vor in seinen Ausmaßen und individuellen Auswirkungen wenig beachtete Thema „Geringe Literalität“ aufzuschließen.

Schrittweise zurück…

…in die Präsenz! Seitdem es vom Hamburger Senat wieder zugelassen wird, haben wir nach und nach wieder mit unseren Lern- und Beratungsangeboten in Präsenz begonnen. So haben bereits wieder erste Lernberatungen mit potenziellen neuen LernerInnen stattgefunden, deren Anfragen während der Unterbrechung der Präsenzangebote verschoben werden mussten. Auch erste Unterrichtsangebote in Zweier-Settings haben wir wieder aufgenommen, wobei Plexiglasscheibe und Luftzug treue Begleiter sind. Unsere offenen Lerntreffs bleiben aufgrund der Fluktuation der TeilnehmerInnen und der dadurch nicht einhaltbaren Begrenzung von Kontakten zunächst bis auf Weiteres ausgesetzt. Neben den wieder aufgenommenen Präsenzangeboten behalten wir, je nach Wunsch der TeilnehmerInnen, auch unsere während der Corona-Unterbrechung etablierten Formate des Fernunterrichts bei. An den damit gesammelten Erfahrungen lässt sich anknüpfen und weiter erproben, zumal auch die positiven Rückmeldungen einiger LernerInnen für die Fortsetzung dieser Fernunterrichtsangebote sprechen. Wir freuen uns dennoch sehr, unsere LernerInnen wieder aus der Nähe sehen zu können!

Bierdeckel für die Kneipen-Sensibilisierung

Wir haben die Phase während der ausgesetzten Präsenzangebote unter anderem genutzt, um weitere Materialien für die Zeit zu entwickeln, in der es wieder mehr öffentliches Leben inklusive des Betriebs von Kneipen und anderen Gastronomien geben wird. Insbesondere um unsere bereits vor der Corona-Pause begonnene Kneipen-Sensibilisierung mit branchenspezifischen Werbemitteln zu flankieren und dadurch nachhaltigere Ansprache-Effekte bei den informellen MultiplikatorInnen, dem mitwissenden Umfeld und den erwachsenen Gästen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten zu erzielen, haben wir daher zwei unterschiedliche Bierdeckel-Formate entwickelt. Auf der Rückseite haben wir auf beiden Formaten ein Suchwort- bzw. Labyrinth-Rätsel integriert. Damit wollen wir den Bierdeckeln einen praktischen Nutzwert verleihen und darüber vermittelt mehr Aufmerksamkeit für unser Thema bei denjenigen erzeugen, die sie in der Lebenswelt in die Hände bekommen. Wir freuen uns auf die praktische Erprobung des entwickelten Materials!

Video-Hinweis zu Corona-Infos in Einfacher Sprache

Es gibt viele Informationen über das Corona-Virus im Internet. Aber nicht alle sind richtig und leicht verständlich. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Rahmen seiner Alphabetisierungs-Kampagne „Lesen und Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt“ die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus in Einfacher Sprache veröffentlicht. Neben allgemeinem Wissen rund um das Corona-Virus gibt es in den drei Themengebieten Arbeit, Familie und Online-Lernangebote detaillierte Informationen. Für mehr Infos klicken Sie gerne auf das oben stehende Video oder direkt hier!

Alternative Lernformate: Lernen über Messenger-Dienste

Wir erproben in der Phase des aktuell ausgesetzten Präsenzunterrichts weiterhin verschiedene Formate des Fernunterrichts. An dieser Stelle möchten wir kurz und bündig die Praxis des Formats „Lernen mit Messenger-Diensten“ schildern, welches von einigen unserer LernerInnen u.a. aufgrund seiner Niedrigschwelligkeit sehr gut angenommen wird.

Bei diesem Lernformat senden unsere LernberaterInnen wohldosierte und zum individuellen Lernstand passende digitale Aufgaben an die LernerInnen, die von diesen auf Papier bearbeitet und anschließend beispielsweise als Foto zurückgesendet werden. Im nächsten Schritt erhalten die LernerInnen eine Lösungshilfe zur Durchführung einer Selbstkontrolle der eigenen Schreibleistung. Auf diese Weise werden zugleich digitale Anwendungskompetenzen sowie die Selbstlernkompetenz verbessert. Im Bedarfsfall erfolgt nach der Selbstkontrolle ein sofortiges Feedback durch die Lernberaterin/den Lernberater und es wird eine neue Lernaufgabe versendet. Die Möglichkeit zur direkten Interaktion ist ein Vorteil und wird in der Regel von parallelen oder zeitversetzten Telefonaten begleitet. So kann für einige LernerInnen der eigene Übungsfortschritt innerhalb dieses für die meisten ungewohnten Formats besser transparent gemacht werden. Bestenfalls sollten die verwendeten Messenger-Dienste den LernerInnen in der grundsätzlichen Handhabung bereits vertraut sein, um technische Barrieren möglichst zu vermeiden. In Bezug auf das Lesen lernen, welches im Fernunterricht teilweise didaktisch anspruchsvoller umzusetzen ist, haben wir bereits Lösungen entwickelt, die wir aktuell erproben. Dazu demnächst mehr an dieser Stelle…